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Studentenwohnheim am Bornbrook, Eckernförde

Die 1868 unter dem Namen „Städtische Baugewerkschule Eckernförde“ gegründete Hochschule gehörte bis zu ihrer Schließung zum Wintersemester 2007/08 zu den ältesten ihrer Art in Deutschland. Mit mehren hundert Studierenden war sie eine im Norddeutschland etablierte und weithin anerkannte Ausbildungsstätte für Bautechniker und Architekten. Ab 1969 war sie als Fachbereich für Bauwesen (Architektur und Bauingenieurwesen) an die Fachhochschule Kiel angegliedert.
Nachdem der historische Standort in der Altstadt zu klein geworden war, wurde bereits Ende der 1950er Jahre ein neuer Campus am Lorenz-von-Stein-Ring fertig gestellt. Um hier den angehenden Architekten nahen und preiswerten Wohnraum zu ermöglichen, wurde Mitte der 1990er Jahre beschlossen, ein neues Studentenwohnheim auf einem angrenzenden Hanggrundstück Studentenwohnheim zu errichten.

Projektdaten

Ort: Bürgermeister-Jahn-Weg 18 24340 Eckernförde
Bauherr: Studentenwerk Schleswig-Holstein, Westring 385, 24118 Kiel
Planung: 1996
Bauzeit: 1996 – 1997
Baukosten: 1.800.000 €
BGF: 1.270 m2
Fotograf: Bernadette Grimmenstein

Wohngemeinschaften mit inspirierender Studienatmosphäre

Städtebaulich fungiert das entstandene Gebäude als Bindeglied zwischen den Großformen der Institutsgebäude und den Reihen- bzw. Doppelhäusern der umliegenden Bebauung. Im Zentrum des Gebäudes befindet sich eine zentrale Eingangs- und Aufenthaltshalle, von der etagenweise je vier Wohnungen erschlossen sind. Insgesamt wurden 14 jeweils ca. 92 m² große Einheiten gebaut, in denen je fünf Studierende in Wohngemeinschaften zusammenleben. Diese nutzen gemeinschaftlich jeweils zwei Sanitärräume und eine Küche. Jedes Zimmer ist mit einem Balkon zur individuellen Nutzung ausgestattet.
Aufgrund des hohen Platzbedarfs für Zeichentische der Studierenden wurden in lichtdurchfluteten Bereichen des Dachgeschosses zwei 55 m² große Zeichensäle eingerichtet. Mit dem Studentenhaus wurden nicht nur funktionale Flächen für Wohngemeinschaften geschaffen, sondern diese auch als Basis einer inspirierenden Studienatmosphäre entwickelt.

Umnutzung zum generationsübergreifenden Wohnprojekt

Das Gebäude besticht durch seine intelligenten und durchdachten Details sowie die qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Baumaterialien. Die Fassade ist mit, in der Region traditionell vorkommenden, gelben Backsteinen verblendet und das Dach vollflächig begrünt. Großzügige Fensteröffnungen bringen viel Licht in die Wohnräume und in die Zeichensäle.
Nach der Schließung des Fachbereichs Bauwesen in Eckernförde und der Angliederung an die Fachhochschule Lübeck, verlor auch das Studentenwohnheim seine Funktion und wurde an einen Zusammenschluss privater Eigentümer verkauft. Diese entwickelten das Gebäude zu einem generationsübergreifenden Wohnprojekt mit dem Namen „Eckodomo“ weiter. Die bisherigen Wohngemeinschaften konnten unkompliziert zu abgeschlossenen Wohneinheiten umgewandelt werden, während die Gemeinschaftsflächen weiterhin zum sozialen Austausch der neuen Bewohner einladen.
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Student Hall of Residence Bornbrook, Eckernförde

Eckernförde’s Municipal School for Civil Engineers, founded in 1868, closed down after the Winter Semester 2007/8, was the oldest of its kind in Germany. With several hundred students, it was widely recognized and approved for civil engineers and architects. From 1969, it had been integrated with the advanced technical college of Kiel for construction engineering and planning.
After the original building in the old part of the town became too small, a new campus had been built at the end of the fifties in the Lorenz-von-Stein Ring. During the 1990s, a new Student Hall of Residence, built on to the older residence, afforded students economical accommodation on a flat share basis.

Project data

Place: Bürgermeister-Jahn-Weg 18 24340 Eckernförde
Builder: Studentenwerk Schleswig-Holstein, Westring 385, 24118 Kiel
Planning: 1996
Construction time: 1996 – 1997
Costs: 1.800.000 €
Total Area: 1.270 m2
Photograph: Bernadette Grimmenstein

Flat Share Accommodation with Inspirational Atmosphere for Study

From the point of view of urban development, the new building was a link between the high architectural standards of the school itself, and the terraced housing in the area.  From the central entrance lobby and general common room on the ground floor, four appartments on each upper floor were constructed, each accommodating five students on a flat share basis. Fourteen units in total, each of approximately 92m², ensued, with two bathrooms and a kitchen per unit.  Every room was fitted with its own balcony.
Plenty of space, required for students’ drawing boards was planned in the upper storeys, where two 55m² rooms for drawing were installed. Thus, in the student residence hall, not only living quarters were intended, but also an inspirational working atmosphere.

Conversion to a Domestic Urban Project Spanning Several Generations

The building is unique, due to intelligent and sophisticated details, as well as the high quality, durable building materials. The façade is of yellow brickwork, typical for the region and a green roof completes the picture. Large windows adorn the living quarters and there is plenty of light access to the drawing rooms.
Following the closure of the Eckernförde school and its removal to Lübeck, a hall of residence was no longer required as such, and was sold off privately. The building, converted into a living accommodation project, spanning several generations, became known as Ecodomo. The former student accommodation was adapted into living units, which also made use of the general common rooms for social communication between the new residents.
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