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Carl-Maria-von-Weber Schule,
Eutin

Die Carl-Maria-von-Weber Schule ist ein fünfzügiges Gymnasium, das vor der Baumaßnahme in fünf einzelnen Gebäuden aus den Jahren 1906 bis 1985 untergebracht war, die zum Teil nicht über innere Verbindungen verfügten. Das innerstädtische Grundstück ist vierseitig von öffentlichen Straßen und Wegen begrenzt. Neben der Schaffung zusätzlicher Flächen bestand das Ziel des Erweiterungsbaus vor allem darin, die Schule zur architektonischen und funktionalen Einheit weiter zu entwickeln.
Mit dem umgesetzten Entwurf konnten die innere Struktur der Schule gestrafft und logische, interne Verbindungen hergestellt werden. Die Bauaufgabe umfasste den Neubau der Naturwissenschaften für die Oberstufe, EDV- und Erdkunderäume, die Verwirklichung einer Mensa und Cafeteria sowie die Neuordnung der Verwaltung und der Lehrerarbeitsräume.

Projektdaten

Ort: Plöner Str. 15, 23701 Eutin
Bauherr: Stadt Eutin, Markt 1, 23701 Eutin
Planung: 2011 – 2012
Bauzeit: 2012 – 2013
Baukosten: 6.500.000 €
BGF: 4.5000 m²
Fotograf: rimpf Architektur

Moderne Fachklassen für zeitgemäßen Unterricht

Der Fachklassentrakt wurde im Bereich der Oberstufe um einen geschlossenen, multifunktional nutzbaren Hallenraum erweitert. Das Gymnasium mit nahezu 700 Schülerinnen und Schülern erhält damit hochmoderne und voll ausgestattete Fachklassen, Übungsräume, Sammlungs- und Vorbereitungsräume für die Physik, Biologie und Chemie. Beispiellos ist hierbei der Chemieübungsraum, welcher über acht Laborabzügen verfügt, an denen jeweils drei Schüler Übungen und Experimente selbstständig ausführen können.
Neben den Fachklassen wurden noch ein Schüler-Computerraum sowie vier Gruppenräume realisiert, um die chronische Raumnot der Schule zu lindern. Alle Räume verfügen über moderne „interaktive Whiteboards“ und Internetanschlüsse.

Atrium als neuer Mittelpunkt der Schule

Die Bauaufgabe wurde entwurflich geschickt dazu genutzt, um die Architektur, der aus verschiedenen Epochen stammenden Gebäude, miteinander zu verklammern. Der Neubau wurde deshalb u-förmig an zwei Bestandsgebäude angelegt. Mit dem dadurch gebildeten Innenhof, der sowohl begrünt als auch überdacht ist, entstand so ein zentrales multifunktionales Atrium. Inzwischen ist dieses mit seinem mediterranen Flair zum Verkehrsknotenpunkt, Aufenthaltsort und in der Folge zum Kommunikationsmittelpunkt der gesamten Schule geworden. Die Atmosphäre ermöglicht eine vielfältige Nutzung des Innenhofes, beispielweise als Aula oder bei Theaterinstallationen.
Gleichzeitig konnten über den Innenhof mittels Brücken zwischen Neu- und Altbau zuvor existente Niveauunterschiede der Altbauten egalisiert werden. Mit dem Einbau eines Personenaufzuges ist der Großteil der Schule nun auch behindertengerecht erreichbar.
Die Mensa und Cafeteria wurden im Erdgeschossbereich angrenzend an den Innenhof im frei gewordenen Altbau realisiert.