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Ostseeterrassen, Eckernförde

Das Grundstück liegt unterhalb einer der beliebtesten Wohnstraßen in Eckernförde, ca. 20 m über dem Meeresspiegel an einem steilen Westhang. Von hier aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Eckernförder Bucht bis zur offenen Ostsee.
Der Zuschnitt des Grundstücks mit nur 12 m Breite, einer Länge von ca. 50 m und einer Höhendifferenz von 9 m sowie der Erschließung von der oberen Schmalseite aus, erforderte ein besonderes Baukonzept. Die einmalige Aussicht nach Osten und der Wunsch nach möglichst ganztägiger Besonnung waren weitere Bedingungen für den Entwurf.

Projektdaten

Ort: Sehestedter Str. 61, 24340 Eckernförde
Bauherr: k.A.
Planung: 2014 – 2015
Bauzeit: 2015 – 2016
Baukosten: k.A.
WF: 410 m²
NGF: 527 m²
Fotograf: Hagen Stier

Maritimer Entwurf
mit großzügigen Terrassendecks

Es war deshalb naheliegend ein Gebäude zu entwerfen, das sich terrassenartig dem Hang folgend nach Osten hin öffnet. Die jeweils vorgelagerten Terrassen haben vorspringende Vordächer, die den Einblick von den darunterliegenden Terrassen verhindern und so ausreichende Privatsphäre gewährleisten. Durch die Spannweite der Decken über die Hausbreite konnten die Innenräume individuell gestaltet werden.
Durch die komplette Verglasung der Ostfassade sowie der angrenzenden Fassaden, wurde ein nahtloser Übergang zwischen Innen und Außen erreicht. Die „Kommandobrücke“ an oberster Stelle des Gebäudes mit dem dreidimensional geschwungenen Dach prägt die Gestalt des Gebäudes in besonderer Weise und nimmt Bezug auf die maritime Umgebung. Die Schiffsgeländer der Terrassen unterstreichen den gewollten maritimen Bezug.

Innovative Konstruktion
und spezielle Anfertigung

Konstruktiv waren Innovationen notwendig um die Gestalt des Gebäudes und die anspruchsvolle Gestaltung zu realisieren. Der schwellenlose Übergang zu den Terrassen wurde durch Vakuumdämmung realisiert. Zur Zenitbelichtung musste eine Sonderkonstruktion für ein Oberlicht entwickelt werden, damit dieses begehbar in die Planken der Terrasse integriert werden konnte. Das geschwungene Dach und die darunter befindliche Außenfassade wurden vorgefertigt und an der Baustelle aus zwei Teilen innerhalb eines Tages zusammengesetzt. Dies war konstruktiv und in der Materialität die größte Herausforderung.
Wie ein Schiffsrumpf ist das Dach mit speziellen CAD-Freiformprogrammen entworfen und konstruiert worden. Nach Herstellung aller Einzelteile auf CNC gesteuerten Maschinen wurden diese wie ein Steckspiel zusammengebaut, beplankt und mit GFK laminiert.